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Spiel und Sport bei Reisestopp

Besonders für Hunde kann die Bahnfahrt echt langweilig werden. Hier ein paar Tipps, wie du dich mit deinem Hund nach der Reise oder in den Pausen beschäftigen kannst.

Wie auch wir freuen sich die Vierbeiner, wenn sie sich nach der ruhigen Zeit im Zug bewegen können. Optimal ist es natürlich, wenn du gleich in Bahnhofsnähe einen Park oder Hundeplatz findest, auf dem dein Hund sich frei bewegen kann. Rennen, sich lösen, vielleicht sogar Freunde zum Toben finden. Das würde sich dein Hund wahrscheinlich wünschen, wenn du ihn fragst. Das ist nicht an jedem Bahnhof möglich, aber kein Problem.

Kleine Pausen-Tricks

Lass deinen Hund im Slalom zwischen deinen Beinen laufen und überlege dir Tricks, um ihn in Bewegung zu setzen. Schick ihn um Hindernisse wie Straßenschilder herum, lass ihn auf Baumstämmen sitzen und gehe mit ihm in verschiedenen Geschwindigkeiten. Ganz einfache Übungen aus der Hundeschule versetzen deinen Hund automatisch in den Arbeitsmodus. Sitz, Platz, bleib, komm, … Dein Hund wird sich freuen, wenn du dich mit ihm beschäftigst.

Du kannst auch ein paar Tricks mit ihm üben: Steht er mit dem Hintern in deine Richtung, motiviere ihn, rückwärts zwischen deine Beine zu gehen und sich zu setzen. Lass ihn mal neben dir, frontal oder hinter dir sitzen. Dreh dich mit ihm gemeinsam oder entgegengesetzt. Bei all diesen Übungen bewegt ihr nicht nur eure Körper, der Hund muss auch eine Menge nachdenken und das lastet ihn im Kopf aus.

Leckerlies für Nasenarbeit

Viele Hunde arbeiten gern mit der Nase. Dazu kannst du ihn beispielsweise Leckerlies suchen lassen. Setz ihn hin und gib ihm den Befehl, dass er bleiben soll. Dann versteckst du drei Leckerlie und auf dein Kommando darf er sie suchen. Um die Schwierigkeit zu erhöhen, kannst du die Schnökereien in unterschiedlichen Höhen verstecken, mit ein bisschen Laub bedecken oder den Duft durch streichen an Gegenständen verteilen. So hat dein Hund eine Weile zu tun und auch hier wird er wieder im Kopf ausgelastet. Wer nicht mit Leckerlie arbeiten möchte, kann auch ein Spielzeug, einen Dummy oder eine Packung Taschentücher für das Versteckspiel nutzen.

Diese Übungen machen nicht nur Spaß, sie sind echt anstrengend. Meine Hunde lieben Trick- und Suchspiele und sind nach rund 15 Minuten kaputt und zufrieden. Dann kann die Fahrt weitergehen und sie legen sich wieder glücklich und müde unter den Sitz.

In den Beiträgen unserer Serie „tierisch unterwegs“ bekommst du immer wieder Tipps für das Reisen mit Hund & Co.

Weitere Infos findet ihr hier:

Anika Werner vom metronom

Anika genießt das Landleben in Radbruch. Am liebsten erkundet sie mit ihrer Familie und den Hunden Dexter und Didi die Natur oder bestaunt auf Städtetrips Architektur und Geschichte.

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